Samstag, 2. Mai 2020

Kultur-Tipp für Kurzentschlossene

Philosophie-Live-Vortrag von Marc Olivier Talabardon

Bamberg. Im März sprach der französische Philosoph, Universitäts-Dozent und Übersetzer Marc Olivier Talabardon bei der Bamberger Lese- und Kleinkunstbühne „Wort:Laut!“ noch über das Thema „Nichts“. In den Tagen danach folgte der Shutdown.

Am heutigen Samstag, 2. Mai, um 19.30 Uhr präsentiert Marc Olivier Talabardon im Rahmen der Veranstaltungsreihe „vhs.daheim“ unter dem Titel „Philosophie jetzt! Eine Phänomenologie des Shut Downs“ den ersten Teil eines zweiteiligen Philosophie-Live-Vortrags auf Youtube.

Marc Olivier Talabardon Foto: Privat

Der erste, circa 60-minütige Teil des Live-Vortrags „Philosophie jetzt! Eine Phänomenologie des Shut Downs“ ist am Samstag, 2. Mai, ab 19.30 Uhr unter dem folgenden Link aufrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=2JvxiKXiQ7Y

Der zweite, circa 50-minütige Teil des Live-Vortrags „Philosophie jetzt! Eine Phänomenologie des Shut Downs“ wird am Samstag, 9. Mai, ab 19.30 Uhr unter dem folgenden Link aufrufbar sein: https://www.youtube.com/watch?v=RYpeSF0WDpc


Inhaltlich wird sich „Philosophie jetzt! Eine Phänomenologie des Shutdowns (I / II)“ mit unterschiedlichen Aspekten auseinandersetzen. So heißt es in der Pressemitteilung zum Vortrag:

„Die verordnete soziale Distanzierung könnte auch eine Chance sein, eine selbstbestimmte, kritische Distanz zum unmittelbaren dramatischen Geschehen selbst zu gewinnen: Um unser eigenes Blickfeld möglichst frei und offen für das zu halten, was sich dabei offenbart und eigentlich geschieht – und zwar nicht nur um uns herum (in der Welt) oder gar in uns (in Körper und Seele), sondern auch und vor allem mit uns, d.h. mit unserem Selbstbild und Daseinsverständnis überhaupt. 
Da schlägt die Stunde der Philosophie: Wir wollen uns, gerade hier und jetzt, auf uns selbst verstehen, um uns in die Zukunft auch besser entwerfen zu können!
Dieser zweiteilige Vortrag möchte die Eckpunkte einer Phänomenologie des Shutdowns präsentieren und somit zu einem regen Austausch einladen. Im ersten Teil sollen Phänomene gesellschaftssystemischer Relevanz sowie anthropologisch-zivilisatorischer Natur thematisiert werden. Im zweiten das Motiv der existentiellen Erfahrung oder Selbsterkenntnis. Nur Mut!“

Veranstaltet wird der Vortrag von der Volkshochschule Bamberg Stadt

Weitere Infos zum Veranstaltungsprogramm der Online-Initiative „vhs.daheim“ der Volkshochschulen in Bayern mit zahlreichen Online-Vorträgen gibt es unter https://www.vhs-daheim.de/ sowie Video-Beiträge auf dem „vhs.daheim“-Youtube-Kanal hier.  

Aktuelle Infos der Volkshochschule Bamberg Stadt gibt es auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/vhsbamberg

Mittwoch, 4. März 2020

Nichts als Inhalt

Philosophie, Zauberkunst und Unterhaltung


Diesmal geht es um nichts. Denn am Donnerstag, 12. März, ab 19.30 Uhr beschäftigt sich die Bamberger Lese- und Kleinkunstbühne „Wort:Laut!“ in der Poetry Art-Galerie (Nürnberger Straße 23) mit dem Thema „Nichts“. Dazu wird es ein Gespräch sowie eine Lesung mit dem französischen Philosophen, Universitäts-Dozenten und Übersetzer Marc Olivier Talabardon geben. 

„Was genau bedeutet der Begriff ‚Nichts‘?“, „Ist es wirklich möglich nichts zu denken?“ und „Kann man sich überhaupt über ‚Nichts‘ unterhalten?". Mit diesen und weiteren Fragen wird sich die Lesebühne auseinandersetzen. 

Marc Olivier Talabardon (Foto: Privat)

Zusätzlich wird Marc Olivier Talabardon, der sich selbst als Dada- und Surrealismus-Freund bezeichnet, eine Text-Collage präsentieren, bei welcher der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel (gestorben 1831) und der französische Schriftsteller François Cavanna (gestorben 2014) mit ihren Texten erstmals aufeinandertreffen. Den Original-Text von François Cavanna, der 1970 die Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo gründete, hat Marc Olivier Talabardon aus dem Französischen übersetzt. Talabardon hatte Cavanna in Paris Anfang der 90er Jahre kennengelernt. 

Zudem wird der Bamberger Zauberkünstler Timm Full an diesem Abend Dinge im Nichts verschwinden lassen. Zusätzlich wird es eine wundersame Künstler-Biografie zu hören geben sowie Gedichte und Prosa-Texte des verstorbenen Bamberger Maler-Poeten Sigi Hirsch. Moderiert wird der Abend von Gabi Hainke-Hirsch und Frank Gundermann.

Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl (25 Sitzplätze) wird um eine Anmeldung per E-Mail an frank.gundermann@gmx.de oder telefonisch unter 0951/20 83 103 (AB) gebeten. 


Donnerstag, 6. Februar 2020

Wortgewaltig, theatralisch und skurril

Bamberg. Gleich zwei Veranstaltungen präsentiert die Bamberger Lesebühne „Wort:Laut!“ im Februar. Am Donnerstag, 13. Februar, findet ab 19.30 Uhr in der Poetry Art-Galerie (Nürnberger Straße 23) die reguläre Lese- und Kleinkunstbühne statt.

So wird der in Stuttgart geborene und bei Bamberg lebende Bühnenkünstler Peter Bähr Auszüge aus seiner Erzählung „Kaspar Frühling“ vortragen. Für magische Effekte sorgt der Bamberger Zauberkünstler Timm Full. Zudem wird es eine preisgekrönte, skurrile Krimi-Kurzgeschichte zu hören geben sowie Gedichte und Prosa-Texte des verstorbenen Bamberger Maler-Poeten Sigi Hirsch. Moderiert wird der Abend von Gabi Hainke-Hirsch und Frank Gundermann.
Der Eintritt ist frei.

Peter Bähr (Foto: Gisela Grapatin)

Aufgrund der begrenzten Platzanzahl (25 Sitzplätze) wird für die „Wort:Laut!“ Veranstaltung (Eintritt frei) unter dem Stichwort „Lesebühne“ um eine Anmeldung per E-Mail an frank.gundermann@gmx.de oder telefonisch unter 0951/20 83 103 (AB) gebeten.


Bamberger Erstaufführung

Ein Interview von Radio Wüste Welle mit Peter Bähr zur Entstehung seines Dramoletts „Kaspar Karl-Amadeus Frühling“ sowie die Radio-Erstaufzeichnung gibt es hier zu hören

Am Freitag, 14. Februar, ab 20 Uhr wird Autor, Performer und Skulpteur Peter Bähr in der Poetry Art-Galerie (Nürnberger Straße 23) dann seine Dramolett-live-Erstaufführung „Kaspar Karl-Amadeus Frühling“ präsentieren. Es handelt sich um die Bamberger Erstaufführung des Bühnenspiels, das ein Epochenbild der Nachkriegs-Bundesrepublik Mitte der 50er Jahre zeichnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Einen Kapitel-Auszug des Dramoletts gibt es hier zu lesen.

Peter Bähr, der seit 40 Jahren mit seinen Texten und Performances auftritt, unter anderem in der Alten Oper in Frankfurt am Main, Zürich, Wien und Budapest, wurde von der Presse für seine „Kunstwelt von großer Perfektion“ (Neue Wernigeröder Zeitung) sowie seine beeindruckende „elaborierte Erzählersprache und ihre szenische Evokationskraft“ (Bayerischer Rundfunk) gelobt.

Aufgrund der begrenzten Platzanzahl (25 Sitzplätze) wird für die Dramolett-Veranstaltung (Eintritt 5 Euro) unter dem Stichwort „Peter Bähr“ um eine Anmeldung per E-Mail an frank.gundermann@gmx.de oder telefonisch unter 0951/20 83 103 (AB) gebeten.

Sich selbst beschreibt Peter Bähr mit der folgenden Kurz-Biografie:

„1949 in Stuttgart geboren; off-konzeptionelle Gastspiele seit 1979. Autor, Musikus, Skulpteur (Beton, Holz), Bleistiftzeichner (altmeisterlich surreale Sujets). Alte Oper Frankfurt/Main, Hinterhöfe und andere Foren führen in den frühen 1980er Jahren über Zürich und Wien bis Budapest. Aktuell fünf intermediale Bühnenkonzeptionen.“


Mittwoch, 8. Januar 2020

Spannung, Zauberkunst und Drama


Bamberg. Für die Bamberger Lese- und Kleinkunstbühne „Wort:Laut!“ beginnt das neue Jahr äußerst spannend – mit einem ganz besonderen Gast. Sie hat den Lokal-Krimi in Bamberg etabliert und ist eine der erfolgreichsten Krimi-Autorinnen der Region: Friederike Schmöe.

Am Donnerstag, 16. Januar, um 19.30 Uhr wird die Schriftstellerin bei der Bamberger Lese- und Kleinkunstbühne Wort:Laut! in der Poetry Art-Galerie (Nürnberger Straße 23) Auszüge aus ihren aktuellen Romanen lesen.

Friederike Schmöe (Foto: Frank Märzke)

Der Bamberger Zauberkünstler Timm Full präsentiert verblüffende Effekte, es wird einen Auszug aus einem absurden Theaterstück geben sowie eine Bücherverlosung und Bier-Gedichte des verstorbenen Bamberger Maler-Poeten Sigi Hirsch.

Moderiert wird der Abend von Gabi Hainke-Hirsch und Frank Gundermann. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl (25 Sitzplätze) wird um eine Anmeldung per E-Mail an frank.gundermann@gmx.de oder telefonisch unter 0951/20 83 103 (AB) gebeten. 

Dienstag, 3. Dezember 2019

Zwischen Poesie und Magie

Die Bamberger Lese- und Kleinkunstbühne „Wort:Laut!“ im Dezember


Dieser Abend wird lyrisch, schaurig, liederlich und magisch! Am Donnerstag, 12. Dezember, lädt die Bamberger Lese- und Kleinkunstbühne „Wort:Laut!“ um 19.30 Uhr in die Poetry Art-Galerie (Nürnberger Straße 23) zu ihrer Dezember-Veranstaltung ein. 

So wird die Erlanger Liedermacherin Johanna Moll (http://johanna-moll.de/), auch bekannt als lyrisches Liederluder, Auszüge aus Ihrem Solo-Programm präsentieren. Mit Akkordeon, ihrer dunklen Stimme und expressiver Mimik verzaubert sie das Publikum mit einer Mischung aus Chanson, Kabarett und Poesie. Magisch wird es beim Auftritt des Bamberger Zauberkünstlers Timm Full (http://timmfull.de/) zugehen, der mit seinen Darbietungen die Zuschauer auf eine Reise in die Welt des Fantastischen mitnimmt. Mit Bamberg im Jahre 2045 setzt sich eine Science Fiction-Krimi-Geschichte auseinander, zudem wird es eine Bücherverlosung geben. 

Das lyrische Liederluder Johanna Moll (Foto: Kaem Grebe)

Moderiert wird der Abend von Gabi Hainke-Hirsch und Frank Gundermann, die auch wieder Bier-Gedichte des verstorbenen Bamberger Maler-Poeten Sigi Hirsch (https://www.sigi-hirsch.de/) präsentieren werden.

Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl (25 Sitzplätze) wird um eine Anmeldung per E-Mail an frank.gundermann@gmx.de oder telefonisch unter 0951/20 83 103 (AB) gebeten



Dienstag, 5. November 2019

Bier ist ein Gedicht

Kleinkunst-Abend zum Gedenken an den Bamberger Maler-Poeten Sigi Hirsch


Bamberg. Im Juni dieses Jahres verstarb der Bamberger Maler, Schriftsteller und Kabarettist Sigi Hirsch im Alter von 74 Jahren. Unter dem Titel „Bier ist ein Gedicht“ findet am Freitag, 15. November, um 19.30 Uhr ein „In Memoriam Sigi Hirsch“-Kleinkunst-Abend in der Poetry Art-Galerie (Nürnberger Straße 23) statt. 

Sigi Hirsch

Dabei werden Kurzgeschichten und Gedichte sowie Bilder aus Sigi Hirschs Werk präsentiert. Zusätzlich wird der Bamberger Autor Thomas Kastura eine Krimi-Kurzgeschichte aus der Whisky-Anthologie „Scotch as Scotch can“ vorlesen. 

Für magische Momente sorgen der mehrfach preisgekrönte Zauberkünstler Pascal Thieme und der Bamberger Zauberkünstler Timm Full

Moderiert wird der Abend von Gabi Hainke-Hirsch und Frank Gundermann. Der Eintritt ist frei. 

WICHTIG: Aufgrund der begrenzten Platzanzahl (25 Sitzplätze) wird um eine Anmeldung per E-
Mail an frank.gundermann@gmx.de oder telefonisch unter 0951/20 83 103 (AB) gebeten.